
Vienna’s flagship curated dining hall for modern Austrian life.
POLLAKS ist eine Galerie für zeitgenössische Kunst und präsentiert Künstler:innen, die sich mit den kulturellen und visuellen Realitäten unserer Zeit auseinandersetzen. Gegründet in Berlin von Leila und Nikolai Pollak, bewegt sich die Galerie an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und urbanem Leben.
Mit Ausstellungen und ortsspezifischen Projekten fördert POLLAKS aufstrebende wie etablierte Künstler:innen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Skulptur und interdisziplinärer Medien.
Die Galerie versteht Kunst als lebendige Präsenz – über klassische Ausstellungsräume hinaus, hinein in den Rhythmus der Stadt. Durch Kooperationen mit Kulturorten, Hospitality-Räumen und kreativen Communities eröffnet sie neue Formen der Begegnung mit zeitgenössischer Kunst.
Verwurzelt in Berlins internationaler Kulturlandschaft schafft POLLAKS dauerhafte Verbindungen zwischen Künstler:innen, Sammler:innen und Publikum.
Die Galerie befindet sich seit Mai 2026 in Dufte auf der Kantstraße und bespielt bei uns einen eigenen Raum mit monatlich wechselnden Ausstellungen.
Bei Anfragen, melde dich bei: pollaks.art@gmail.com
Pascal Wild 1 Fürchte dich nicht 2 Juni 2026
Pascal Wilds Figuren bewegen sich durch emotionale Überforderung – offen, verspielt, verletzlich. Sie lächeln, posieren, tragen Schwerter, doch unter den cartoonhaften Gesten liegt eine ständige Instabilität zwischen Mut und Zusammenbruch, Humor und Angst.
Der Titel Fürchte dich nicht wirkt weniger wie eine Beruhigung als wie ein fragiler innerer Monolog – jener Satz, den man sich selbst vorspricht, wenn die Kontrolle zu entgleiten beginnt. Seine Protagonist:innen scheinen sich der Absurdität bewusst zu sein – und machen trotzdem weiter.
Eine zentrale Spannung entsteht zwischen Klarheit und malerischem Zerfall. Gesichter, Augen und Gesten bleiben scharf konturiert; andere Partien lösen sich in rohe Spuren und fragmentierte Flächen auf. Die Arbeiten verweigern sich sowohl narrativer Kohärenz als auch ironischer Distanz und lassen emotionale Situationen ungelöst.
Es sind keine Fantasiewelten, sondern psychologische Räume, in denen Widersprüche koexistieren: Unschuld und Exzess, Zärtlichkeit und Bedrohung, falsches Heldentum und stille Verzweiflung.
In Fürchte dich nicht dient Humor nie dazu, Verletzlichkeit lächerlich zu machen. Er wird zur Überlebensstrategie.
