
Vienna’s flagship curated dining hall for modern Austrian life.
55 Dufte ist kein Restaurant. Kein Bar-Konzept. Kein Food Court.
Dufte ist ein Ort zum Verweilen. Zum Genießen, Sich-Treffen, Erleben. Offen, ehrlich, herzlich. Mit einem Anspruch an Qualität, der nicht an Ländergrenzen haltmacht – und der Kunst und Kultur als selbstverständlichen Teil mitdenkt.
Vier Küchen, zwei Bars, ein Café, ein Bäcker, ein Biergarten, Musik, Live-Performances, ein Kulturprogramm. Aber vor allem: ein Platz, an dem man bleiben kann. Von früh bis spät. Ein kulinarisches Kulturhaus.
Warum gibt es Dufte in Berlin?
Weil wir nirgendwo sonst sein wollten.
Berlin ist die Stadt, in der unsere ersten Wohnungen lagen, unsere ersten Restaurants, Bars und Clubs, unsere ersten Lieblingsabende. Die Stadt, die uns geprägt hat. Hier haben wir gelernt, was Gastfreundschaft heißt, wenn sie nicht inszeniert ist. Was ein guter Abend wert ist, wenn niemand ihn als "Erlebnis" verkaufen will. Was Räume können, wenn man ihnen vertraut.
Berlin wandelt sich. Schneller, als manchen lieb ist. Was wir an dieser Stadt lieben, soll bleiben: das Schmutzige neben dem Schönen, das Improvisierte neben dem Präzisen, der Schmelztiegel aus Ost und West, die Club-Kultur, die niemandem gehört. Die Möglichkeit, an einem Abend drei verschiedene Welten zu betreten – und sich in allen dreien zu Hause zu fühlen.
Dufte versucht diesen Geist nicht zu konservieren, sondern weiterzutragen.
Was macht die Kantstrasse so besonders für Dufte?
Die Kantstraße ist keine Straße, die sich verkauft. Sie ist gewachsen, hat überlebt, hat Geschichten – chinesische Restaurants neben Tante-Emma-Läden, Geschäfte in dritter Generation neben Cafés, die letztes Jahr aufgemacht haben. Hier passiert Berlin auf eine Weise, die uns interessiert: nebenbei, beiläufig, ehrlich.
Und dann ist da der Kant-Garagenpalast. Ein Bau aus den späten 1920er-Jahren, errichtet für eine Zukunft, die damals das Automobil war. Eine der ältesten erhaltenen Hochgaragen Europas, denkmalgeschützt, mit einer Doppel-Helix, die einen ganzen Bauboom in einer einzigen Bewegung erzählt. Architektur der Berliner Moderne, die ihre Härte nie verloren hat – und ein Lichtdesign, das diesen Beton neu zum Atmen bringt.
In diesem Haus jetzt etwas Neues zu öffnen, ist eine Ehre, die uns nicht kalt lässt. Wir sind hier nicht zu Gast. Wir sind hier verantwortlich.
Was ist die Vision von Dufte?
Wir wollen einen Ort, an dem man sich freut, wiederzukommen. Nicht zum Durchlaufen. Nicht zum Abarbeiten. Einen Ort, an dem Menschen, die nicht denselben Tag gehabt haben, am selben Tisch landen. An dem das Brot, der Hummus und das Bier wirklich gut ist. An dem das Kulturprogramm überrascht, ohne anzustrengen.
Was hier passiert, passiert nicht durch das Essen allein. Es passiert, weil wir hier sind. Weil sich Menschen sehen und inspirieren lassen, genießen und wiederkommen.
Alles, was wir machen, soll handgemacht, regional gedacht und auf Augenhöhe serviert sein. Selbstbewusst, aber nicht arrogant.
Dufte ist nichts Fertiges. Wir verstehen uns als Projekt im Wandel und wollen uns überraschen lassen: von dem, was die Stadt mitbringt. Von den Menschen, die hier sitzen. Manchmal auch von uns selbst.
Wer Steckt hinter Dufte?
Hinter Dufte stecken verschiedene Berliner Netzwerke und Menschen: das Experience Design Studio FictionFactory (Raum & Design), die Berliner Agentur Better Life (Kultur, Events & Programm) und Erfahrung aus dem Holzmarkt-Umfeld. Gemeinsam mit fünf eigenständigen Berliner Küchen – Abuya, Domberger Brot-Werk, Mani in Pasta, Tacho und The Curried Cactus – dem Eigentümer des Kant-Garagenpalasts, der GÄDEKE & SONS GmbH, sowie den vielen Menschen und Supportern aus allen Gewerken entsteht so das neue kulinarische Kulturhaus Berlins. Dufte ist zudem das erste deutsche Projekt der Mosaik Hospitality Gruppe, die verschiedene Food- und Beverage-Konzepte in Österreich und England betreibt.
Dass die meisten von uns aus dieser Stadt kommen, ist kein Zufall. Dufte ist aus Berliner Netzwerken gewachsen, ergänzt um die internationale Perspektive, die dem Ganzen Tiefe gibt, ohne es von seinem Ort zu entfremden.
Dufte wird bleiben
Nicht in dem Sinne, dass sich nichts ändert – sondern in dem Sinne, dass wir verlässlich sind. Wer in fünf Jahren reinkommt, soll uns wiederfinden. Anders vielleicht, aber unverkennbar. Wer wiederkommt, soll Vertrautes finden – und etwas, das es vorher noch nicht gab.
Wir wollen kein Trend sein, sondern ein Ort sein, der bleibt. Von und für Berlin. Ein kulinarisches Kulturhaus, das lebt und atmet. Stets im Wandel, immer vertraut.
